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Let's talk about: Ernährungsmythen

Let's talk about: Ernährungsmythen


6 Minuten Lesedauer

Soll man nach 18 Uhr nichts mehr essen? Machen Fette dick? Lieber drei große Mahlzeiten anstatt fünf kleine? Bei den ganzen Ernährungstipps weiß man doch gar nicht mehr, was davon richtig und was falsch ist. Es wird Zeit, dass wir für Klarheit sorgen, oder? Let's talk about Ernährungsmythen.

Ernährungsmythen

#1 NACH 18 UHR NICHTS MEHR ESSEN IST GUT FÜR DEN STOFFWECHSEL

That's totally wrong! Dieser Ernährungsmythos kursiert schon seit einigen Jahren durch die Foodwelt. Denn angeblich soll der Stoffwechsel durch das Einhalten der zeitlichen Deadline angeregt werden. Daher ist dieser Ernährungsmythos bekannt, wenn man das ein oder andere Kilo verlieren möchte. Kalorien können allerdings weder die Uhr lesen, noch setzen sie ab einer bestimmten Zeit direkt an. Wer also abnehmen möchte, der benötigt ein Kaloriendefizit - wer zunehmen möchte, benötigt dementsprechend einen Kalorienüberschuss. Es gibt also nicht den einen Wunderzeitpunkt, auf den das Abendessen gelegt werden sollte. Demzufolge ist also der Kalorienüberschuss für eine Zunahme verantwortlich und nicht der Zeitpunkt. Es versteht sich von selbst, wenn mittags schon das tägliche Kalorienziel erreicht wurde, dass mit einem Abendessen wahrscheinlich ein Kalorienüberschuss entsteht. Aber nun haben wir genug über Kalorien geredet! Vielmehr sollte man bei der Mahlzeitgestaltung auf seinen Körper hören. Jeder Biorhythmus und Stoffwechsel ist individuell. Wenn du also lieber früh zu Abend isst, weil du dann besser schlafen kannst: Go for it! Wenn du lieber spät abends isst - no worries! Wir Naughties raten immer: Hör auf dein Hungergefühl und entscheide so, wie du dich am besten dabei fühlst. 

#2 FETTE MACHEN DICK

Ernährungsmythen Nussmus

Zahlreiche Ernährungsmythen existieren über Fette. Der bekannteste Mythos ist der, dass Fette dick machen. Aber das ist nicht so. Wenn zu viele Fette konsumiert werden, können sie dick machen, da sie hoch kalorisch sind. Fette zählen, wie Kohlenhydrate und Eiweiß, zu den ganz normalen Makro-Nährstoffen. Häufig werden sie als potentielle Dickmacher eingestuft - doch hier sollte differenziert werden. Es gibt nämlich gute und schlechte Fette. Dabei finden sich schlechte Fette häufig in Fast Food, Backwaren, Wurst und Käse wieder. Die sogenannten gesättigten Fettsäuren sind also die ungesunden Dickmacher, bei denen man darauf achten sollte, nicht zu viel von ihnen zu konsumieren. Gesunde Fette hingegen sind ungesättigt und bestehen aus Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Diese Fette sind für uns wichtig und keineswegs ungesund. Im Gegenteil: Einfach ungesättigte Fettsäuren tragen zu einer funktionierenden Verdauung bei und beschleunigen den Stoffwechsel. Gesunde Fette findest du in Fisch, pflanzlichen Ölen, Samen, Eiern, Avocado und Nüssen. YEAAAH - Nüsse! Gut dass wir leckeres Nussmus herstellen, das reich an den wertvollen ungesättigten Fettsäuren ist! Außerdem halten dich ungesättigte Fette länger satt. Wir halten also fest: Fette sind also per se nicht schlecht. Wenn du in deinen Mahlzeiten täglich gesunde Fette integriert, zum Bespiel durch leckeres Nussmus-Topping auf deiner Frühstücksbowl, machen dich diese Fette nicht dick! 

Jetzt bist du voll motiviert, gesunde Fette in deine täglichen Mahlzeiten zu integrieren? Können wir verstehen. Hier findest du viele leckere Rezepte. Lass dich inspirieren! 

#3 One Apple a day keeps the doctor away.

An diesem Ernährungsmythos ist etwas dran. Allerdings meint dieses Sprichwort eher, dass der tägliche Konsum von Obst und Gemüse wichtig für die Gesundheit sind. Frisches Obst und Gemüse sind nicht nur super lecker, sondern auch der einfachste Weg, den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Aber zurück zum Sprichwort: Forscher haben untersucht, ob der tägliche Apfelgenuss tatsächlich Arztbesuche minimiert. Dazu haben Forscher einer US-amerikanischen Universität die Arztbesuche von mehr als 8.000 Menschen ausgewertet. Das Ergebnis: Ein Apfel pro Tag hält die Menschen hält den Arzt nicht so fern. Apfelesser suchen also genauso oft einen Arzt auf wie Nicht-Apfelesser.

Vitaminbombe gefällig? Wie wär's mit einem faaancy Salat. Hier geht's zur Rezeptidee. Und falls du dem Sprichwort gerecht werden möchtest - hier das Rezept zu unserem gesunden Apple Crumble. 

#4 Lieber drei große Mahlzeiten anstatt fünf kleine 

"Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler", "Drei große Mahlzeiten sind besser als fünf kleine". Was ist an diesen Ernährungsmythen dran? Auch hier gilt wieder: Es gibt kein richtig oder falsch. Wichtig dabei ist, dass die optimale Gesamtmenge an Kalorien entweder in fünf kleinere Mahlzeiten eingeteilt wird oder eben in drei große. Denn jeder Körper ist unterschiedlich, dementsprechend solltest du deine Mahlzeiten so anpassen, dass sie gut mit deinem Alltag vereinbar sind und du nicht hungern musst. Eine goldene Regel, wie viele Mahlzeiten du essen solltest, gibt es also nicht. 

#5 Tiefkühlgemüse und -Obst sind ungesund

Surprise, surprise! Tiefgekühltes Obst und Gemüse sind gesund, solange sie nicht verarbeitet worden sind, heißt Zusatzstoffe wie Zucker, Salz, Öle oder Sahne hinzugefügt wird. Es kann sogar gesünder sein als frisches Obst und Gemüse. Denn während die frische Ware erst in den Supermarkt transportiert werden muss und dort den ganzen Tag im Laden liegt, wird Tiefkühlgemüse und -obst frisch vom Feld schockgefroren. Dadurch bleiben wichtige licht- und luftempfindliche Vitamine erhalten. 

NAUGHTY'S FAZIT

Jetzt haben wir ja einige Ernährungsmythen unter die Lupe genommen. Unser Fazit: Balance is the key! Jede:r sollte für sich entscheiden, wie viele Mahlzeiten über den Tag verteilt gegessen werden und zu welchen Tageszeiten sie zu sich genommen werden. 


Wir verwenden nur qualitativ hochwertige Quellen. Hier findest du die Quellen dieses Blogartikels: 

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