0

Dein Warenkorb ist leer

Nussmus? Nusscreme? Nussbutter?

Nussmus? Nusscreme? Nussbutter?


4 Minuten Lesedauer

Nussmus ist längst nicht mehr nur noch ein veganer Hype. Dank der wertvollen Inhaltsstoffe, der vielseitigen Verwendbarkeit und des leckeren Geschmacks ist Nussmus seit ein paar Jahren in aller Munde!

Aber an den Supermarktregalen kommt es häufig zu Verwirrungen: Nussmus, -creme oder -butter? Was ist der Unterschied? Und welches Produkt ist das Beste?

Was ist der Unterschied?

Von Regal zu Regal und von Marke zu Marke unterschiedliche Bezeichnungen sorgen oft für Verwirrungen im Supermarkt. Tatsächlich sind "Nussmus", "Nussbutter" oder "-creme" weder nach deutschem noch nach europäischen Recht geschützt.

Nussmus
Die streichbare Paste aus gemahlenen Nüssen ist aber vor allem unter der Bezeichnung "Nussbutter" bekannt.
Erstmals soll ein gewisser George A. Bayle Jr. 1890 Nussbutter aus Fässern verkauft haben. Von da an verbreitete sich der süß-schmeckende Aufstrich insbesondere in Nordamerika, den Niederlanden und auf den Philippinen, wo Nussbutter in den meisten heimischen Gerichten verwendet wird.

Vor ein paar Jahren fand das Produkt auch bei uns Einzug und erfreute sich insbesondere bei Veganer/innen großer Beliebtheit. Als „gesunder Brotaufstrich“ bekannt geworden, punktet  die streichfähige Nussvariante mit vielen Ballaststoffen, Proteinen und gesunden Fetten.

Die Zutaten

Inzwischen haben sich neben der weltweitbekannten Variante der Nussbutter weitere Formen des Aufstrichs durchgesetzt. Diese werden unter anderem als Nussmus oder -creme bezeichnet.

Doch was genau ist der Unterschied zwischen den Produkten? Entscheidend sind die Zutaten bei der Herstellung:
Während bei der herkömmlichen Nussbutter neben zermahlenen Nüssen auch pflanzliches Öl, Zucker und Salz ihren Weg ins Glas finden, besteht Nussmus in der Regel zu 100 % aus Nüssen.

Nussmus

Nussmus bietet dabei die volle Bandbreite an gesunden Nährwerten und Inhaltsstoffe der Nüsse, ohne schädliche Zusätze.Nussbutter, sowie Nusscreme werden in der Regel mit künstlichem Zuckerzusatz gespickt. Aus diesem Grund werden diese ausschließlich für süße Gerichte verwendet.
Um Nussbutter bzw -creme streichfähiger zu machen, werden diese mit Palmfett versetzt. Das pflanzliche Öl wird aus der Ölpalme gewonnen und ist verantwortlich für weitreichende soziale und ökologische Probleme.

Gesundes Nussmus

Nussmus kommt im Gegensatz dazu ganz ohne den Zusatz von Zucker oder Palmöl aus.
So gut wie jede Nussart eignet sich für dessen Herstellung. Besonders weit verbreitet und beliebt sind dabei Erdnuss-, Mandel- und Cashewmus. Diese bestehen ausschließlich aus gemahlenen Nüssen, denen in manchen Varianten eine Prise Salz zugesetzt wird.

Vor der Verarbeitung der Nüsse zu Nussmus werden diese schonend geröstet. Der Röstgrad hat dabei Einfluss auf Geschmack und Konsistenz der Nüsse.

Beim Zermahlen der Nüsse tritt nusseigenes Öl aus, welches sich mit der Zeit auf dem Mus absetzt. Durch einfaches Umrühren erhält das Nussmus jedoch schnell wieder die gewünschte Konsistenz.

Nussmus ohne Zusätze bringt zudem eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen mit sich. Die zermahlenen Nüsse bieten wichtige Ballaststoffe und sind wegen ihres hohen Proteingehalts besonders interessant für Vegetarier/innen bzw. Veganer/innen. Außerdem weist Nussmus einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auf.

Nussmus

Wie anfangs bereits erwähnt, ist der Begriff „Nussmus“ rechtlich ungeschützt. Das bedeutet, dass sich der Verbraucher auch bei dieser Bezeichnung über die Zutaten nicht sicher sein kann. Wichtig ist also ein Blick auf die Zutatenliste, um auch die gesunde Variante zu erwischen.

Verwendung von Nussmus in der Küche

Durch den fehlenden Zusatz von industriellen Zucker ist Nussmus vielseitig einsetzbar. Während Nussbutter bzw. -creme lediglich in süßen Gerichte Anwendung findet, kann Nussmus für fast jede Geschmacksrichtung und zu jeder Tageszeit verwendet werden.

Beim Frühstück eignet sich Nussmus besonders gut als Topping auf Früchten und Joghurt oder als Basis in selbstgemachter Nicecream für besondere Cremigkeit. Ein absoluter Traum ist Nussmus auf warmen Porridge.

Nussmus

Nussmus eignet sich auch als Ei-Ersatz für vegane Leckereien. So entsprechen etwa 3 EL Nussmus dem Zusatz eines mittelgroßen Eies. Probiere es auch gerne mal in deinem nächsten Bananenbrot

Sogar in herzhaften Gerichten kann Nussmus verwendet werden. Insbesondere Erdnussmus eignet sich hervorragend für Soßen oder Curries. Orientalische Gewürze harmonieren perfekt mit dem nussigen Aroma und erzeugen eine wahre Geschmacksexplosion! Außerdem kannst du super leckere Dips zu deinen Sommerrollen damit kreieren... 

« zurück zur Übersicht