Auf die Beeren, fertig, los! 

Teig wird geknetet

Endlich ist es so weit: Die Beerenzeit ist angebrochen. Wir können unsere Smoothiebowls wieder mit den kleinen, leckeren Früchten verzieren. Erdbeeren können sogar selbst geerntet werden, die Erdbeer-Buden öffnen und im Supermarkt gibts endlich wieder Heidelbeeren und Himbeeren aus heimischen Gefilden. Im Klartext: Wir müssen nicht das Doppelte für importierte Beeren ausgeben, die noch dazu wässrig schmecken. 
Genau das sollten wir uns zunutze machen. Denn Beeren schmecken zum Einen sehr lecker, zum Anderen sind sie unglaublich gesund. Sie enthalten sehr viele Vitamine und Antioxidantien, schützen unseren Körper also zuverlässig vor Krankheiten und bekämpfen freie Radikale. Außerdem sind sie perfekt als kleiner Snack zwischendurch, in deinem Smoothie oder als Topping auf dem Porridge. 
Im heutigen Blogbeitrag stellen wir dir drei Beeren näher vor, zeigen ihre Vorteile auf und geben dir außerdem einige Rezeptideen mit auf den Weg. 

Erdbeeren

Erdbeeren gehören, botanisch gesehen, gar nicht zu den "richtigen" Beeren. Vielmehr handelt es sich bei ihnen um eine Sammelnussfrucht. Das Rote, das wir gemeinhin als Erdbeere bezeichnen, ist nämlich nur der aufgequollene Blütenboden der Pflanze - und auf dem sitzen viele kleine Nüsse (keine Samen!), die wir als gelbe Körner wahrnehmen. Dabei handelt es sich um die eigentlichen Früchte der Erdbeere. 
Die Erdbeeren, die wir hier im Sommer essen, kommen größtenteils aus Deutschland. Wegen der hohen Nachfrage werden jedoch vermehrt auch Erdbeeren aus Spanien importiert. Die Sammelnussfrüchte wachsen überall, wo viel Sonne scheint und ein gemäßigtes Klima herrscht. Wir können Erdbeeren von Ende April bis Anfang September genießen - uns also den ganzen Sommer lang an den süßen, aromatischen Früchten erfreuen. Und selbst das ist nicht genug Zeit, wenn man mal überlegt, was man alles mit Erdbeeren zaubern kann... So machen sie sich zum Beispiel perfekt in einem Frühstücks-Smoothie. Gemixt mit Banane, etwas Pflanzenmilch und Mandelmus erhältst du einen super erfrischenden Sommer-Drink. Oder du probierst dich mal an einem Erdbeer-Margherita? Außerdem: Als Snack gehen Erdbeeren auch immer! Frisch vom Feld oder aus der Erdbeer-Bude begeistern sie mit herrlich aromatischem Geschmack. Übrigens: Die grünen Blätter der Erdbeeren können mitgegessen werden. Sie schmecken genau wie das Fruchtfleisch und sind unschädlich. Ganz nebenbei vermeidest du auf diese Weise auch noch Müll...

Bananenbrot

Heidelbeeren

Heidelbeeren

Dass diese Beeren einen Platz in unserem Blogbeitrag finden, war klar, oder? Schließlich sind wir so große Fans von Heidelbeeren, dass wir sie sogar in unserem fancy Mandelmus Blueberry Bash verwenden... 
Saison für Heidelbeeren ist in Deutschland von Ende Juni bis Anfang September. Der Durchmesser der Beeren beträgt maximal 1cm. Sie wachsen an Sträuchern am Boden. Wilde Heidelbeeren findet man zudem oft in feuchten Kiefern- oder Fichtenwäldern, da sie halbschattige Plätze lieben. 
Heidelbeeren sind perfekt als süße Toppings auf unserem Müsli geeignet. Auch als Backzutat sind sie ziemlich beliebt. Wir haben zum Beispiel schon einen leckeren Zitronen-Blaubeer-Käsekuchen oder veganen French Toast mit ihnen gezaubert. Außerdem sind sie eine der universellsten Smoothie-Zutaten: sie harmonieren super mit Bananen, Birnen oder auch Acai-Pulver und geben jedem Smoothie eine intensive Farbe.  
Wer Heidelbeeren kauft, sollte darauf achten, sie innerhalb weniger Tage zu verzehren, da sie ziemlich druckempfindlich sind und dementsprechend schnell faulen können. Um dem entgegenzuwirken, kannst du Heidelbeeren aber auch einfach einfrieren. 
Übrigens: "Normale" Heidelbeeren färben Mund und Zähne blau, Kulturheidelbeeren, die es im Supermarkt gibt, nicht. Der Pflanzenfarbstoff Anthocyan sitzt bei diesen nämlich nur in der Schale.  

Himbeeren

Bei Himbeeren handelt es sich um eine "Pseudo-Beere", die botanisch nicht zu den Beeren gezählt wird. Der Grund, wieso sie trotzdem oft als Beere bezeichnet wird, ist die Tatsache, dass sie eine kleine und süße Frucht ist. Das beides sind Eigenschaften, die sie zum Beerenobst zählen lassen: Obstarten, deren Eigenschaften ähnlich sind (rund, klein, süß). Die Himbeere ist vielmehr eine Sammelsteinfrucht. Sie setzt sich nämlich aus einzelnen, aber zusammenhaftenden Steinfrüchten zusammen, die entlang der Blütenachse wachsen. Generell können zwei Arten von Himbeeren unterschieden werden: Sommerhimbeeren, die (wie der Name schon sagt) vor allem im Früh- und Hochsommer Früchte tragen. Herbsthimbeeren tragen ab August Früchte. Genau wie Heidelbeeren sollten Himbeeren relativ zügig verzehrt werden. Das sollte uns aber nicht schwerfallen: Denn Himbeeren begeistern sowohl als purer Snack als auch in süßen Desserts. Vor allem mit dunkler Schoki harmonieren sie super. So kannst du zum Beispiel etwas Sojaquark mit Vanillezucker glattrühren, 150g Himbeeren zugeben und das ganze vermischen. Toppe zum Schluss noch mit gehackter Schokolade und voilà - fertig ist dein Himbeer-Nachtisch. 

vegane Buchteln

Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren... und so viele mehr!

Wir haben uns in diesem Blogbeitrag nur auf drei Sorten Beerenobst fokussiert. Natürlich gibt es aber noch viel mehr: Brombeeren, Johannisbeeren, Holunderbeeren... Vor allem in wärmeren Monaten haben wir die freie Auswahl und können uns durchprobieren. Die Rezepte, die wir hier vorgestellt haben, sind übrigens nicht unbedingt an die jeweiligen Beeren gebunden - tausche bei unserem Käsekuchen doch gerne mal die Heidelbeeren gegen Brombeeren aus? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viel Spaß beim Snacken! .